Als Japanisch-Dolmetscherin mit burgenländischen Wurzeln, leidenschaftliche Kimonosammlerin und Geschichtenerzählerin bewege ich mich zwischen zwei Welten – Wien und Kyōto, zwischen europäischer Eleganz und japanischer Harmonie.
Während meiner Zeit in Kyōto durfte ich die japanische Ästhetik in all ihren Facetten erleben – die Ruhe der Teezeremonie, die Liebe zum Detail und die Kunst, Schönheit im Alltäglichen und Vergänglichen zu entdecken.
Besonders die prachtvollen Kimonos mit ihren symbolträchtigen Mustern und leuchtenden Farben haben mich von Anfang an fasziniert: goldene Kraniche als Zeichen des Glücks, Kirschblüten für die Vergänglichkeit des Augenblicks oder Kiefern, Bambus und Pflaumenblüten als Sinnbilder für Beständigkeit. Jeder Kimono ist für mich ein Stück gewebte Poesie – ein textiles Kunstwerk, das von Geschichte und Vergänglichkeit erzählt.
Durch meine Verbindung zu Japan durfte ich Kimono-Meisterinnen und Sammlerinnen begegnen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit mir teilten. So entstand eine tiefe Wertschätzung für die Kunstfertigkeit dieser Stoffe, von denen viele über Generationen weitergegeben wurden.
Aus dieser Faszination wuchs mein Herzensprojekt: Wabi Sabi Vintage Kimono Fashion.
Die japanische Philosophie des Wabi Sabi beschreibt die Kunst, die Schönheit im Unvollkommenen und die Magie des Vergänglichen zu erkennen – wie im sanften Glanz einer verwitterten Teeschale oder im kurzen Aufblühen einer Kirschblüte.
Diese Haltung prägt jedes
Stück von Wabi Sabi Vintage
Kimono Fashion: Vergängliche
Poesie, eingefangen in Stoff.

Die Schönheit im Unvollkommenen erkennen – jede Faser erzählt ihre eigene Geschichte.
In der Reduktion liegt die wahre Eleganz – weniger ist mehr.
Die Magie des Vergänglichen spüren – Zeit hinterlässt ihre Spuren als Zeichen der Schönheit.
Aus teilweise handbestickten Seiden- und Brokatkimonos sowie kostbaren Obis entstehen in traditioneller Handarbeit neue Unikate – Mode, Accessoires und Lifestyle-Objekte, die Vergangenheit und Gegenwart in harmonischer Eleganz vereinen.
Einige Designs bestehen ausschließlich aus historischen Kimonos, andere verbinden japanische Kimonos mit europäischen Vintage-Textilien. So entstehen handgefertigte Einzelstücke, die Nachhaltigkeit, Ästhetik und Handwerkskunst miteinander verbinden.








